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Balken vor dem Kopf
Von Chris | 24.November 2009
Als ich kurz nach 18 Uhr nach Hause kam, die Nacht ist schon eine Stunde früher hereingebrochen, hatte ich so richtige dicke Balken vor dem Kopf: Die Birne voll von zwei Arbeitstagen. Kaum frische Luft. Kaum Bewegung. Es gab keinen Ausweg – ich musste noch raus.
Momentan laufe ich oft mit dem MP3-Player. So bin ich länger unterwegs und habe auch mit meinen “normalen” Trainingseinheiten von 70 bis 80 Minuten keine Mühe und Langeweile. Stirnlampe montiert, Leuchtweste übergeworfen, Schwimmgürtel eingezogen, Player an und los in den Abend!
Schon nach wenigen Minuten habe ich den ganzen Alltagsmief abgestreift und bin motiviert unterwegs. Die Kilometer fliegen nur so dahin, während nach dem letzten Musikstück auf dem MP3-Player die Podcasts rasseln und ich über die neusten Dinge der digitalen Welt informiert werde. Und das alles ausser Haus bei einer gesunden, sportlichen Betätigung! Technik sei Dank!
Nach 70 Minuten bin ich wieder zurück. Der Sauerstoffgehalt im Blut ist deutlich höher als vor eineinhalb Stunden. Der Balken vor dem Kopf zwar immer noch da, aber nicht mehr so spürbar. Vielleicht lässt sich aus diesem “Holz” bald mal etwas Handfestes basteln… 
11.6 km in 1:08:00, Tempo nach Lust und Laune
Topics: Lauftraining | 4 Kommentare »

24.November 2009 at 23:34
Mal ‘ne blöde Frage: Wofür brauchst Du denn einen “Schwimmgürtel” beim Laufen?
25.November 2009 at 08:21
@gerog: Den brauchst du nicht, den hast du ab einem bestimmten Alter einfach… :-)
25.November 2009 at 15:10
Über den Begriff bin ich auch kurz gestolpert *g
Anstatt aus dem ganzen Holz etwas bauen zu wollen, würde ich dir aber eher wünschen, dass da kein weiteres Holz kommt ;) Wobei das Abschalten auf diese Weise ja relativ gut funktioniert.
9.Dezember 2009 at 23:55
@Hannes: Problem nur, wenn die immer mehr Holz nachlegen…