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Der Windchill-Effekt – Laufen bei Kälte
Von Chris | 13. Dezember 2009
Jetzt wird er wieder aktuell: Der Windchill-Effekt. Er beschreibt, dass bei Wind die gefühlte Temperatur je nach Windstärke deutlich unter dem mit dem Thermometer gemessenen Wert liegt.
Das liegt daran, dass der Wind den Körper schneller auskühlen kann. Wenn du also auf dein Aussenthermometer schaust und siehst, dass es minus 1 Grad Celius ist, musst du für die richtige Laufbekleidung zusätzlich beachten, wie stark der Wind durch die Gegen streicht.
Pfeift nun eine Bise mit rund 20 km/h durch dein Trainingsgebiet, so wird die gefühlte Temperatur bei -14 Grad liegen. Ein Grund, sich vor dem Training darüber ein paar Gedanken zu machen.
Oft gehen Läuferinnen und Läufer, vor allem Anfänger, bei Kälte viel zu warm bekleidet auf die Runde. Bei Wind kann es aber auch mich mit einer Fehleinschätzung hart treffen und zum Umkehren zwingen.
Bei kaltem Wetter hat sich das “Zwiebel-Prinzip” bewährt: Mehrere dünne (funktionelle) Schichten übereinander sind viel besser als eine einfache dicke.
Für die Gesichtshaut, welche vor allem dem Wind und Schnee stark ausgesetzt ist, streiche ich seit Jahren den Calendula “Wind-und-Wetterbalasm” ein. Er enthält Bienenwachs, der herrlich riecht und verhindert, dass die Schneeflocken oder der Wind auf der freien Wangenhaut zu stark pieksen.
lockerer, langer Lauf bei gefühlten -8 Grad
, 1:35, rund 15 km
Detailliertere Infos zu Windchill und Lauftraining im Winter.
Topics: Gesundheit, Lauftraining | 4 Kommentare »
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13. Dezember 2009 at 19:10
Hi Chris,
interessantes Thema. Ich gehöre ja eher zu den Läufern, die das kalte Wetter bevorzugen.
Nichtsdestotrotz erwische ich mich immer wieder bei dem Fehler, zu viel anzuziehen. Jedenfalls am Anfang des Winters.
Und für´s Gesicht nehme ich eine Facemask. Die hält vor allem meine empfindlichen Ohren warm
Ein bisschen problematischer finde ich die Kälte beim Biken. Da wird´s teilweise richtig fies. Da kommt zu dem Wind noch die Geschwindigkeit dazu. Da hängt öfters mal ein Eiszapfen an der Nase!
13. Dezember 2009 at 19:46
Die angegebenen Auswirkungen des Windes finde ich ein wenig extrem. Demnach hätten die eigentlichen +3° des heutigen Laufes bei dem mit 20 km/h angegebenen Wind sich ja wie -6° anfühlen sollen … mit war mit kurzer Hose, Langarmshirt und Handschuhen aber eigentlich noch recht warm.
Aber ok, hier bei uns akzeptieren wir Wind mit 20 km/h auch noch nicht als Wind x)
15. Dezember 2009 at 15:46
Interessanter Beitrag! Werde morgen mal den Wind in die Kleiderplanung miteinbeziehen..
16. Dezember 2009 at 21:52
Ab 0 Grad mit Biese spüre ich keinen Unterschied mehr zwischen einzelnen Graden, ich schlottere nur noch…. kaaaalt…. schei…