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Fingeroperation und gekillter Fingernerv
Von Chris | 7. März 2010
Unglaublich! Es ist schon ein Jahr her, dass ich mir ein Ganglion am linken Zeigefinger rausoperieren lassen musste.
Zwei Operationen und ein Jahr später sieht man nicht mehr viel davon: Der Finger lässt sich nur mehr schwer strecken, die Narben sind aber kaum erkennbar. In meinem Alter zählt man die Narben am Körper nicht mehr.
Trotzdem ist es nicht das höchste der Gefühle: Der bei der ersten Ops verletzte Fingernerv, welcher mit der zweiten Ops wieder richtig zusammengemacht wurde, lässt die alten Gefühle nicht mehr aufleben: Ein grosser Teil der Fingeroberfläche ist immer noch praktisch gefühllos. Damit einen Nagel zu halten, ist schwierig. Gibt ja noch vier andere Finger an der gleichen Hand. Zum Glück ist die Tiefensensibilität vorhanden. So spüre ich Druck und Wärme, bzw. Hitze, wenn auch etwas verspätet… 
Froh bin ich, ist die “Knolle” am Fingergelenk weg. Froh bin ich auch, dass das “Elektrisieren” beim Strecken der Hand weg ist. Als der Nerv nach der ersten Ops verletzt unter der Haut lag, jagte jede Armstreckung einen 9-Volt-Stoss durch den Körper. Mein Handy konnte ich mit zügigen Armstreckungen selber aufladen.
Jetzt hol ich mir den “Strom” wieder beim Lauftraining… 
Topics: Gesundheit | 2 Kommentare »
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8. März 2010 at 23:30
Ein Jahr und irgendwie ist schön und auch unschön, deine Beschreibungen jetzt zu hören. Grundsätzlich gut verheilt und irgendwie doch nicht so richtig gut.
Grummelig, aber du kannst gut laufen – immerhin!
8. März 2010 at 23:50
> In meinem Alter zählt man die Narben am Körper nicht mehr.
Cooler Satz. ;-)
Hätte auch von Chuck Norris oder Crocodile Dundee oder so stammen können… ;-)