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Henkerslauf
Von Chris | 14. April 2009
Tönt noch lustig, nicht? Der Henkerslauf. Der letzte Lauf. Der letzte Lauf vorläufig. 
Morgen muss ich zum OP. Dann werde ich wohl um die zwei Wochen kein Lauftraining mehr machen können – und das 5-6 Wochen vor meinem Halbmarathonlauf in Winterthur. Aber was solls. Sache abgehakt. Das heisst: Abgehakt nicht, ich werde dort sicher laufen können. Ich werde wohl einen Genusslauf machen mit keinen Ambitionen auf eine gute Zeit. Da fehlen dann doch die wichtigen Langen Läufe davor.
Und so einen langen habe ich mir heute bei besten Wetterverhältnissen, wenigstens das, ausgesucht: Als “Henkerslauf”. Ich habe mich schon lange nicht mehr so auf einen Lauf gefreut und ihn so genossen. Ist ja auch was ganz Spezielles, wenn man weiss, dass dieser noch drin liegt und es dann einfach eine Zeit lang nicht mehr gehen wird.
So zog ich mein liebstes Laufshirt mit der Gewinnerfarbe “rot” aus dem Kasten und die Lieblingslaufschuhe Brooks Adrenalin an die Füsse – und raus in den Frühling! Es machte so richtig Spass. Ich wollte den Longjog so laufen, dass ich für die zweite Hälfte etwas weniger Zeit brauchte. Ein schwieriges Unterfangen, denn ich war schon am Anfang etwas zu schnell unterwegs. Da die Brunnen in der Stadt St.Gallen noch ohne Wasser sind, musste ich in der Hälfte einen Abstecher über die Waschküche machen, um etwas zu trinken.
Auch die zweite Runde klappte gut, auch wenn ich gegen den Schluss richtig müde Beine bekam. Das Vicsystem hätte 23 km vorgeschlagen. Die 18, die ich mir heute vorgenommen hatte, waren genau richtig. 23 wären viel zu viel gewesen. Ich hätte keinen weiteren Kilometer geschafft. Die Zweite Hälfte konnte ich nur mit Mühe ganz leicht schneller laufen. Der Trainingsreiz stimmte, ich war voll auf den Felgen. Da brauche ich morgen nur die Hälfte der Anästhesie… 
18 km in 1:43:00, ca. 5:43/km, 240 Höhenmeter, kamelartiges Trinken danach…
Topics: Gesundheit, Lauftraining | 7 Kommentare »
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14. April 2009 at 20:41
He Chris, werde Dir die Daumen drücken, dass alles glatt geht.
Salut
14. April 2009 at 21:03
Alles Gute, Chris!
Ich drück dir auch die Daumen!
14. April 2009 at 21:44
Schon ein komisches Gefühl, zu wissen, dass es vorerst der letzte Lauf war. Aber wenigstens weißt du ganz genau, wann du wieder laufen darfst – und da sollte dich der Finger dann auch wirklich nicht mehr stören. Das sind doch tröstliche Aussichten.
Ich drücke dir fest die Daumen, dass alles gut läuft!
14. April 2009 at 21:53
Ich wünsche Dir einen guten OP-Verlauf und das Du bald wieder auf dem Damm bist und Laufen kannst!
Gruß Gerd
15. April 2009 at 11:57
Wünsche Dir alles Gute für die OP!
Und natürlich das bei dem Lauf alles glatt
läuft und Du Dich nicht unter Druck setzen
lässt … Hat ja immer was von `nem Gruppenzwang
so ein Lauf ;)
15. April 2009 at 21:00
Auch von mir alles Gute für morgen!
15. April 2009 at 21:37
@alle:
Danke für die aufmunternden Worte. Das muss ja gut gehen…