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    Laufen im Regen – oder doch nicht?

    Von Chris | 1. Mai 2010

    Die schon länger angekündigte Schlechtwetterfront ist sich noch nicht ganz sicher, ob sie die Nordostschweiz nach der schönen Frühlingswoche überfallen sollte. Mir geht es gleich. Ich weiss nicht, ob ich warm angezogen in den Samstagvormittag laufen sollte, oder eher mit kurzen Sachen auf den letzten langen Lauf vor dem Winterthur-Halbmarathon gehen soll.

    Da ich in den letzten Wochen schon mehrere Male beim Laufen wirklich kühl bekam, entschied ich mich trotz 14 Grad für die warme Version. Wenn es dann wie versprochen mit Regnen anfangen und der Westwind das seine dazu beitragen würde, müsste ich unterkühlt den Lauf abbrechen.

    Die ersten Kilometer durchlaufe ich temperaturmässig ein Kneipp-Wechselbad: Zuerst habe ich das Gefühl, ich müsste sogar die leichten Handschuhe anziehen, dann wieder einen halben Kilometer so warm, dass eine Schicht weniger gut gewesen wäre. Richtungswechsel und wieder so ein kalter Wind, dass ich froh bin, mit langen Laufhosen unterwegs zu sein. Von Regen noch keine Spur, aber das sollte sich nach dem warmen Aufsstieg ändern.

    Auf meinem Trainingsprogramm stand heute der letzte grosse Dauerlauf (1:55) vor dem Halbmarathon. Nächste Woche gibt es noch einen leicht geköpften LDL und dann das Tapering vor dem Wettkampf.

    Beim langen Anstieg musste ich dann meine mittlere Shirt-Schicht entfernen und um den Bauch binden. Der Schweiss lief mir über die Stirn. So ging es eher warm bis zum 7. Kilometer. Dann der Regen und die Kälte. Die Kleider-Entscheidung war heute doch wieder ok – ein “Boxenstopp” zum wärmer anziehen erforderlich.

    Nach rund 80 min wechselte ich zu einem leicht schnelleren Abschnitt von 15 min, bevor ich dann die letzten 4 Kilometer locker auslief.

    Ich getraue mir fast nicht, zu schreiben, dass die letzten Wochen Training perfekt waren. Meist kommt gleich darauf “der Hammer”, welcher dann die ganzen Mühen wieder “zerschlägt”. Ich spiele jetzt mal Optimist… :rolleyes_tb:

    Power-Longjog: 80 min langsamer Dauerlauf, 15 min in zügigierem Tempo, 20 min lockerer Cool-Down.

    Topics: Flex-Trainingspläne, Lauftraining | 5 Kommentare »

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    5 Kommentare zu “Laufen im Regen – oder doch nicht?”

    1. Laufen mit Willi meint:
      2. Mai 2010 at 07:58

      Laufen im Regen finde ich einfach prima. Ich habe da meine wasserfeste Regenjacke von Adidas. Ich bin meist auch ein bisschen zu dick angezogen. Aber das ist mir lieber als wenn mir kalt wird direkt auf der Laufstrecke.

      Lg
      RunningWilli

    2. Gerd meint:
      2. Mai 2010 at 12:14

      Dann drücken ich mal ganz fest die Daumen das die letzten Wochen auch noch klappen!

    3. Hugo meint:
      5. Mai 2010 at 22:11

      Auch ich drücke dir die Daumen, dass diesmal die Form hält und nicht noch etwas dazwischen kommt.

      Viel Glück !

    4. Chris meint:
      7. Mai 2010 at 22:23

      @Gerd&Hugo: Dann drückt mal fest. Ich verdrück mich jetzt… :-)

    5. Chris meint:
      7. Mai 2010 at 22:23

      @Willi: Ich habe momentan genau das gegenteilige Problem: Zu WENIG warm angezogen :-(

    Kommentare

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