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    Nutzlose Schnürlöcher in Laufschuhen

    Von Chris | 17. November 2008

    Jedes Loch in der Zehenbox oder im Bereich des seitlichen Fussballens ist eines zu viel und wäre ein grosses Ärgernis – vielleicht sogar ein Garantiefall…
    Aber wer kennt nicht die obersten Löcher, welche beim Schnüren jeweils frei bleiben? Die Schnürsenkel sind selten lang genug, um diese Löcher mit der überkreuzten Schnürung ebenfalls zu vollenden. Die Schnürsenkel-Stümmelchen würden gerade noch für einen nicht mehr zu lösenden Knopf reichen. Nee, nee, nee!
    Aber für was sind die meist leicht seitlich liegenden Löcher gut? Um die Laufschuhe bei Unlust “an den Nagel” zu hängen? Damit das (oft wichtige!) Gewicht der Laufschuhe um 2.5 g gesenkt werden kann? Oder vielleicht als zusätzliche Lüftungseinheit im Ristbereich?
    Die geheminissvollen seitlichen Löcher kannst du für eine komfortable Schnürtechnik verwenden: Die Marathonschnürung oder “Anti-Schlupf-Schnürung”.
    Diese Schnürtechnik macht vor allem Sinn, wenn du in der Fersenbox zu wenig Halt hast. Anstatt die Laufschue fest zu binden und im Laufe des Trainings schmerzliche Druckstellen einzufangen, werden die Schnürsenkel von oben durch die letzten Löcher gezogen und auf der Gegenseite durch die damit entstehenden Laschen festgezogen. Durch den speziellen “Zug” wird dein Fuss fest umschlossen, die Schnürung drückt trotzdem nicht auf dein Rist.
    Ich hatte für einen Halbmarathon-Wettkampf eine Schuhseite zu fest geschnürt. Obwohl ich schon vor dem Start ein ungutes Gefühl hatte, korrigiert ich das in der Nervosität nicht mehr. Als die Füsse dann im Laufe des Wettkampfes etwas grösser wurden, drückte die Schnürung schmerzhaft auf den Rist. Mit der Marathonschnürung hätte ich das verhindern können.
    Probiert es aus!
    Weitere Schnürtechniken (Lauftipps.ch):

    Topics: Laufschuhe | 7 Kommentare »

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    7 Kommentare zu “Nutzlose Schnürlöcher in Laufschuhen”

    1. Gerd meint:
      18. November 2008 at 06:43

      Was Du alles so weist! Für mich waren das schon immer nutzlose Löcher.
      Wieder mal was von den Schweizern gelernt. ;-)

    2. Hugo meint:
      18. November 2008 at 19:45

      Die Schnürung finde ich sehr gut. Leider sind bei mir meistens die Schnürsenkel ein wenig zu kurz und so reicht es bei dieser Art der Schnürung nicht mehr für einen Doppelknoten. Und Gerade der Doppelknoten ist für mich sehr wichtig, weil ich nicht unterwegs plötzlich die Schuhe neu binden will. Vielleicht könnte ich ja längere Schnürsenkel kaufen …..

    3. Marco meint:
      19. November 2008 at 12:43

      Diese Schnürtechnik benutze ich nun schon einige Zeit, und ich muss sagen: Eindeutig besserer Halt im Schuh.
      LG
      Marco

    4. Chris meint:
      7. Dezember 2008 at 15:11

      @Hugo
      Längere Bänder oder das drittoberste Loch dafür auslassen. Dann reichts für den Doppelknoten und die Marathonschnürung – und der Halt ist garantiert besser.

    5. Hannes meint:
      11. Dezember 2008 at 14:32

      Interessante Schnürtechnik, danke!
      Mit den Schnürsenkeln werde ich dabei vermutlich keine Probleme bekommen, die sind bei mir ohnehin meistens sehr lang!

    6. Chris meint:
      11. Dezember 2008 at 15:28

      @Hannes
      Das mit den langen Bändern stimmt. Ist auch ein gutes Argument. Dann schlagen die Enden nicht dauernd rum…

    7. Das Ärgernis Schnürsenkel – diro-sports meint:
      27. Juni 2009 at 12:47

      [...] Es gibt verschieden Variationen, wie man die Schuhe binden kann. Es gibt die Marathonschnürung, Parallelschnürung, Fersenhaltschnürung  und so weiter und so fort. Viele interessante Infos hierzu gibt es auf den tollen Seiten von Chris, Lauftipps.ch und laufblog.ch! [...]

    Kommentare

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