Schnell gelaufener Longjog
Von Chris | 21. April 2012
Diese Woche war es etwas schwierig, das Training durchzuziehen. Als “Blick über den Tellerrand” durfte ich an vier Tagen an einer Notgrabung der Archäologie teilnehmen. Von früh bist spät unterwegs – und dann noch ausserodentlich anstrengende, aber befriedigende körperliche Arbeit. So liess ich am Mittwochabend den lockeren Stundenlauf ausfallen. Ich hatte ja dafür viel “Krafttraining” hinter mir… 
Am Donnerstagabend zog ich dann spät abends nach sieben Uhr den 14-km-Lauf durch.
Heute stand nun der letzte “richtige” Longjog im RunnersCoach auf dem Programm. Die laufe ich meistens vormittags, damit ich am Nachmittag schön regenerieren kann…
Das Wetter passte perfekt und ich machte mich auf die zügig gelaufene 18-km-Runde auf. Ich mochte erstaunlich gut, auch wenn die ersten drei Kilometer nicht so rund zu laufen waren. Aber dann – Laufen pur! Ich wählte die anspruchsvolle Runde durch das Galgentobel: Rauf und runter, rauf und runter, runter und rauf. Perfektes Training für den kommenden Winterthur Halbmarathon.
Der Frühling taucht langsam auf und verwandelt die kargen Flussufer langsam aber sicher in einen grünen Pflanzenteppich.
Da mit der Pace auf so unterschiedlichem Terrain nichts zu machen war, hielt ich mich an den ungefähren Pulsbereich.
Am Ende lief ich mit den Vorgaben des Trainingsplanes fast einen Kilometer mehr und erreichte eine deutlich bessere durchschnittliche Pace. Noch zwei Kilometer mehr – und der Halbmarathon wäre gelaufen gewesen – mit Auslaufen.
19.4 km in 1:39:00, 5:06 min/km, Adidas Snova Sequence4
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Regen, Regen, Regen – und der innere Schweinehund
Von Chris | 16. April 2012
Der Kampf gegen den inneren Schweinehund war heute beinahe ausnahmslos. Schuld daran war der Dauerregen und die beinahe winterlichen Temperaturen. Nach der Arbeit schaute ich aus dem Fenster und musste mir selber sagen: Bei diesem Wetter laufe ich keinen Tempodauerlauf!
So legte ich mich für 20 min hin für ein kleines Powernap – und dann, bevor der innere Schweinehund das bemerkte, zog ich mir die Laufklamotten an, suchte Mütze und Schirmmütze, nahm die Schuhe und geradeaus geblickt – los!
Ich kämpfte mich zwischen den grossen Pfützen durch und dachte mir: 13.5 km? Nie im Leben. Nie bei diesem Dauerregen – und lief trotzdem weiter.
Irgendwann hatte niemand mehr etwas zu meckern und ich lief einfach. Egal, was da kommen sollte, durch den Regen, vorbei an Pfützen, die für eine Titanic-Überfahrt gereicht hätten. Vorbei an Bächlein, die sich über den Gehsteig wälzten und in ganz kleinen Miniatur-Niagarafällen in die Gullis stürzten.
Das Ausweichen der grossen Pfützen war je länger je weniger erfolgreich. Irgendwann spürte ich erste Wasserspritzer an den Füssen – und dann war es einfach nur noch nass.
Die rund 9 km im angestrebten Halbmarathon-Tempo fühlten sich recht hart an. War wahrscheinlich, um genug Wärme zu produzieren, auch etwas schneller unterwegs. Fühlte sich eher wie 10-km-Tempo an.
Der Schluss, 15 min locker auslaufen, war dann der härteste Teil, weil die nassen Handschuhe, die nasse Laufmütze, die nassen Socken, die nassen Laufhosen dazu führten, dass der Körper sich schneller auskühlte. Deshalb sofort und die warme Dusche!
14.4 km in 1:11:00, Asics DS Trainer, Wetter: [Zensur]
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Abkürzung verfehlt
Von Chris | 14. April 2012
Im Running Coach stand heute ein Long Jog (der keiner wäre) drin: 1:15 h in lockerem Tempo. Ich war so schnell in meinem Laufrhythmus drin, dass ich alles um mich herum vergass und deshalb gar nicht bemerkte, dass ich die grosse Runde eingeschlagen hatte. Unterwegs war ich heute mit den Brooks Adrenalin GS, aber noch ohne die kompostierbare Zwischensohle… (Laufschuhe unterstützen das Wachstum von Bäumben).
Die vom runningCoach vorgeschlagenen Trainings fühlen sich gut an. Obwohl sie auf den ersten Blick “sanft” aussehen, lösen sie scheinbar die richtigen Trainingseffekte aus. Ich fühle mit dem Training sehr gut, stieg aber auch mit einer guten Form in den Trainingsplan ein.
Für mich hätte ich nun die Pace der Trainingsrunden etwas angezogen. Ich halte mich aber fix an den Plan und habe auch noch entdeckt, dass der nächste Long Jog mit einer Pace von 5:21 min / km doch recht zügig gelaufen werden soll. Mein Körper wird also doch noch gefordert werden…
Wegen der “verpassten Abkürzung” sammelte ich heute mehr Kilometer, als im Trainingsplan vorgeschreiben waren. Das mache ich sonst nie. Nach oben halte ich mich an die Trainingspläne.
Ich wählte dann aber die direkten Wege nach Hause.
15.2 km in 1:27:00, 5:44 min /km (Vorgabe 5:45…
)
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Laufschuhe unterstützen das Wachstum von Bäumen
Von Chris | 13. April 2012
Was völlig übergeschnappt tönt, ist auf der Webseite Brooksrunning schwarz auf weiss nachzulesen (13.04.12). Es geht darin um die BioMoGo-Zwischensohle von Laufschuhen, welche Brooks in den Modellen Glycerin und Adrenalin einbaut.
Zitat: “Nach Jahren des Gebrauchs… …werden Teile der Schuhe als wieder verwendbare Beiprodukte der Erde zurückgeführt und unterstützen das Wachstum von Pflanzen und Bäumen.”
Die Materialien herkömmlicher Laufschuhe sollen eine Halbwertszeit von 1000 Jahren haben. Mit der BioMoGo-Zwischensohle soll sich diese auf 20 Jahre reduzieren.
Ganz am Schluss des Artikels stehen folgende zwei Sätze, die ich 1:1 von dort kopiert habe (Plagiat – ich weiss! Link oben! Rechtschreibefehler korrigiert!):
“So solltest du mit all deinen Laufschuhen umgehen und ihnen die Möglichkeit eröffnen, ein fröhliches und erfülltes Leben zu genießen. Das macht die Schuhe glücklicher und auch unsere Mutter Erde.”
Ich weiss nicht, auf welche Gedanken dich das bringt, aber in der neusten Max-Laufgeschichte kannst du nachlesen, welche Gedankenkapriolen MAX geschossen hat. » Laufschuhe fördern das Wachsen von Bäumen (14)
Wenn du also plötzlich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen kannst, könnte es sein, dass du auf einen Brooks-Laufschuhfriedhof gestossen bist…
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Zwei lockere Stundenläufe
Von Chris | 12. April 2012
Nach dem Intervalltraining vom Montag standen gestern und heute zwei Stundenläufe in lockerem Tempo auf dem Programm.
Das Wetter ist momentan feucht – doch hatte ich an beiden Tagen noch recht Glück mit meinem Laufausflug: Es hat zwar zwischendurch getropft, aber schlimm wurde es nicht.
Am Mittwoch war eine etwas schnellere Pace vorgegeben, heute etwas langsamer. Trotzdem habe ich für die beiden Strecken etwa gleich lange gebraucht, obwohl ich heute gefühlt langsamer unterwegs war.
Die Strecke durch das Galgentobel ist sehr abwechslungsreich und geht ständig rauf und runter. Gutes Training für die Beine. Perfektes Terrain als Vorbereitung für den Winterthur Halbmarathon – aber anmelden sollte man sich ja langsam…
10.5 km in 1:03:00, Asics DS Trainer 16
10.6 km in 1:04:00, Asics Volt33
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