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Rote Köpfe schon vor dem Rennen – Ktipp
Von Chris | 4. Mai 2011
In der Jubiläumsausgabe des K-Tipps – ein Konsumentenmagazin – findet man auf Seite 19 einen Artikel zu den “überteuerten” Startbeiträgen bei Volksläufen und den teilweise frühen Anmeldeschluss.
Der Redaktor Marco Diener vom K-Tipp schreibt in seinem Artikel “Rote Köpfe schon vor dem Rennen”, dass die fünf grössten Volksläufe der Deutschschweiz hohe Startgelder verlangten. Ein weiteres Kriterium ist im Artikel der frühe Anmeldeschluss, welcher manchmal fast einen Monat vor einem Lauf gesetzt ist. Wenn dann ein Läufer aus irgendwelchen Gründen nicht starten könne, sei das Startgeld in den wenigsten Fällen rückforderbar.
Wer schon einmal an einer Laufveranstaltung mitgemacht hat, weiss hoffentlich, was für ein grosser Aufwand hinter einer solchen Veranstaltung steckt: Hunderte von freiwilligen, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer setzen viele Stunden ihrer Freizeit dafür ein, uns Läuferinnen und Läufern ein tolles Lauferlebnis zu bereiten.
Ein Sanitätskonzept mit Samaritern, Notärzten und Rettungsleuten muss aufgestellt werden und ist “Gewehr bei Fuss”. Die Wege und Strassen müssen signalisiert und gesichert werden. Es braucht Garderoben, Duschen, viele zusätzliche WC’s, Verpflegung. Die Strecke muss nach dem Lauf wieder in sauberen Zustand zurückgelassen werden. Bei vielen Veranstaltungen erhält man ein kleines Geschenk nach dem Lauf. Der Startnummern-Service mit der Zeitnahme muss ebenfalls bezahlt werden. Manchmal erhält man Ermässigung auf den öffentlichen Verkehr für die Anreise.
Ohne spendable Sponsoren und die vielen freiwilligen Helfer wäre so etwas überhaupt nicht möglich. Dass man den Veranstaltern mit dem Artikel “in den Rücken” schiesst, finde ich unfair.
Da scheffelt niemand Geld in die eigene Tasche! Was hat ein Konsumentenmagazin da für eine Absicht?
Beim Zürich-Marathon habe ich für die 110, beim Winterthur-Halbmarathon für die 45, beim Männedörfler Waldlauf für die 25 und beim Greifensee-Halbmarathon für 47 CHF ein tolles Rundumangebot, ein tolles Lauferlebnis und eine tolle Betreuung geboten bekommen.
Wer meint, er zahle dafür zu viel, bleibt einfach daheim – oder?
Topics: kritisch hinterfragt..., Wettkämpfe | 5 Kommentare »
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5. Mai 2011 at 10:48
… und wer über DataSport bucht, kann ja eine AnnulationsKostenVersicherung abschliessen.
5. Mai 2011 at 12:40
Finisher Shirt Fr. 30.-… Verpflegung und Getränke unterwegs Fr.10.- … Streckensicherung Fr. 5.-… Bereiter Notfall-Arzt und Sanität… Fr. 5.- … ein Lächeln und ein aufmunterndes Wort von der Person am Verpflegungsposten, der einem den Becher mit dem Iso reicht UNBEZAHLBAR! .. für alles Andere (inkl. Meckereien) gibt es Kassensturz!!
… Es zwingt einem Niemand zu Laufen… Niemand an Wettkämpfen teilzunehmen … also muss keine Person Startgeld bezahlen, wenn sie nicht will. …
5. Mai 2011 at 12:44
@Marco: Stimmt. Nur: Braucht man das?
@Hansi: Gute Zusammenstellung. Die hat noch gefehlt…
7. Mai 2011 at 08:57
Vergleicht die Startgebühren einmal mit den Ironman Veranstaltungen, da bezahle ich das Startgeld für einen Marathon gerne
12. Mai 2011 at 00:58
Wenn das Lauferlebnis wirklich wichtig für einen ist, bin ich auch dafür, etwas mehr auszugeben, aber der Service steht bei mir an erster Stelle. Ich lege Wert auf eine gute Organisation egal ob es ein kleiner Feld-Lauf oder großer Stadt-Marathon ist. Ich kann auf T-Shirt, riesen Goody-Bags verzichten; nur ausreichend Wasser & Dixies müssen da sein.