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Testlauf zum Wochenstart
Von Chris | 23. August 2010
Während ich am Abend mit dem Fahrrad nach Hause radle, hängt ein herrlicher Duft von sonnengetrocknetem Gras in der Luft. Dunkle Wolken verhängen schon einen grossen Teil des Himmels. Trotzdem kämpft sich die Spätsommersonne immer wieder zwischen den Rändern der Kolosse hindurch. Erste Regentropfen fallen. Im Westen hängt ein grauer Regenvorhang und verschluckt die Silhouetten der Voralpen.
Nach einer ruhigeren Trainingswoche stand heute Vormittag ein kurzer Testlauf auf dem Programm. Den absolvierte ich auf einer 400-Meter-Rundbahn. Es war um zehn bereits wieder deutlich über 20 Grad – der Schweiss würde in Strömen fliessen.
Nach einer kurzen Aufwärmphase startete ich den Testlauf. Fünf Kilometer nahm ich mir vor, es sollte aber bei 4 bleiben. Das Anfangstempo war sehr forsch, nicht nur einen Tick zu schnell. In der Halbmarathon-Vorbereitung laufe ich selten in diesem Tempo. Da fehlt einfach die Erfahrung. Deshalb verkürzte ich den geplanten Lauf um einen auf vier Kilometer. So stimmte das Tempo auf der ganzen Länge gut überein.
Am aussagekräftigsten ist ein Unterdistanzlauf (Testlauf), wenn du ihn in möglichst regelmässigem Tempo laufen kannst.
Meine 4 Kilometer waren nach 16:52 Geschichte. Vom Gefühl her hätte ich mir mehr zugetraut.
Topics: Flex-Trainingspläne, Lauftraining, Wettkämpfe | 1 Kommentar »
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30. August 2010 at 15:29
Das mit dem mehr Zutrauen kann ich gut nachvollziehen. Erst gestern bei meinem Lauf hatte ich leider die ersten 7 Kilometer zu langsam begonnen. Im Rennen holt man das dann leider nicht mehr auf.
Lg
Willi